Allgemeine Situation Insolvenzen - Rechtsanwalt Dresden

Die Wirtschaftskrise lässt die Insolvenzen weiter ansteigen. Nach einem Bericht des Statistischen Bundesamtes am Dienstag, 23.12.09, stiegen die Insolvenzen von Januar bis September 2009 um 3,8% auf 121.337 Fälle an.
Die Unternehmerinsolvenzen stiegen um 11,2% auf 24.717 und die Verbraucherinsolvenzen um 1,5% auf 74.635 Fälle an. Das Ende der Insolvenzwelle ist noch nicht erreicht. Bei den Unternehmerinsolvenzen ist die Zahl der Fälle im September gegenüber dem Vorjahresmonat um 17,4% auf 2.910 gestiegen.

Es ist damit zu rechnen, dass die Zahl der Verbraucherinsolvenzen mit einer gewissen Zeitverzögerung angsteigen wird.„Nach neuesten Berechnungen des Kreditversicherers Euler Hermes werden die gerichtlich angemeldeten Forderungen 2009 ein Rekordvolumen von 75 Milliarden Euro erreichen, nachdem sie 2008 noch bei 22 Milliarden Euro lagen.

„Ursache für diese Zunahme sind vor allem die Insolvenzen großer Unternehmen, die in den letzen Monaten zu Buche schlagen. Für 2010 wird mit einem weiteren Anstieg der Insolvenzen um rund 9 Prozent auf knapp 37.000 gerechnet“, so der Kreditversicherer Euler Hermes.

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